Bolivianische Pfadfinder in Güls gestrandet – Update

Apu,-Loukas,-Marzio

Wow, es ist bereits einiges über unseren Moneypool zusammen gekommen. Deshalb möchten wir allen bisherigen und auch zukünftigen Unterstützern unseren Dank aussprechen, auch im Namen der Dreien.

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Drei Pfadfinder aus unserem Partnerstamm Tunari in Cochabamba, Apu, Loukas und Marzio, haben für drei Wochen in Marseille in einem Austauschprojekt unterstützt. Flüge, Kost und Logis wurden ihnen gestellt.

Sie hatten das Projekt beendet und wollten uns als ihren Partnerstamm für ein paar Tage besuchen, doch kurz darauf wurden alle Grenzen geschlossen.

Sie haben nun das Refugium im Pfadfinderhaus.

Unser Ziel ist es nun, sie möglichst bald nach Bolivien zu ihren Familien zu schicken und ihren Aufenthalt bis dahin so angenehm wie möglich zu gestalten. Der frühste Rückflug über Marseille, wird aber erst für den 03. April 2020 von der Fluggesellschaft angekündigt …

 

Wie können wir den bolivianischen Pfadfindern helfen?

Wir haben lange überlegt, wie wir den Dreien solidarisch und als Freunde begegnen können, ohne uns persönlich zu zeigen. Gemeinsame Lagerfeuer? Schlechte Idee! Spieleabende? Auch nicht gut! Gemeinsame Gruppenstunden? Verboten!
Wir fänden es gut, wenn jeder Pfadfinder von uns, vom Wölfling bis zum Leiter, kreativ wird und kleine Zeichen der Solidarität setzt. Jemand kocht ein ausgefallenes Gericht? Kocht etwas mehr und stellt es an die Türe! Ein Gesellschaftsspiel mit NUR deutscher Anleitung? Eine wahre Herausforderung! Ihr baut gerade einen Vogelnistkasten? Macht einen zweiten Bausatz für die Pfadfinder! Es gibt aktuell sehr viele Möglichkeiten, wie wir unsere Solidarität und Verbundenheit mit den Tunaris im Allgemeinen und Apu, Loukas und Marzio im Speziellen zeigen können.

 

Elias Demerath koordiniert die Hilfen per WhatsApp

Damit die Hilfen nicht wild durcheinanderlaufen, und auf einmal fünf Abendessen vor der Türe stehen, hat sich Elias Demerath bereit erklärt, die Koordination der Angebote und Hilfen zu übernehmen. Töpfe, Spiele und andere Dinge werden nach dem Gebrauch wieder vor die Türe gestellt, damit ihr sie wieder abholen könnt. Wir würden kurz Bescheid geben, wenn die Dinge nicht mehr benötigt werden. Schreibt in jedem Fall euren Namen drauf.
Ihr erreicht Elias Demerath unter: 01573 3748440

 

Auch Geldspenden sind Willkommen

Da die Reise der drei bolivianischen Pfadfinder nun länger dauert als gedacht, können auch Geldspenden eine Option sein, da die finanziellen Ressourcen der Bolivianer mittlerweile erschöpft sind.
Weiterhin ist derzeit nicht klar, ob eine Umbuchung der Flugtickets möglich ist. Die Rückreise über Madrid muss gewährleistet werden, zudem fallen Kosten für die Verlängerung der Visa an. Daher stehen wir bereits in Kontakt mit der Ausländerbehörde Koblenz.
Außerdem wurden die Auslandskrankenversicherung, die Busfahrten nach Koblenz und die Lebensmittel bis heute von den Bolivianern selbst oder von Gruppenleitern aus der eigenen Tasche bezahlt. Wer keine Zeit hat, einen Kuchen zu backen, kann also gerne Geld spenden.
Wir haben hierfür einen Moneypool über PayPal eingerichtet. Spenden können direkt an unseren Moneypool für Bolivien gesendet werden.

Alternativ kann eine Spende auf unser e. V. Konto (DE20 5705 0120 0000 1512 41, Förderverein Seepfadfinder Koblenz) erfolgen.
Bei dieser Option besteht auch die Möglichkeit einer Spendenquittung. Zur Austellung dieser benötigen wir den Name und die Adresse sowie “Bolivianer” im Überweisungstext.